Saturday, February 27, 2010

Scheck

"How do you like my sexy stockings?"
fragt der kleine Kerl mich jeden Tag.
Ich bin hingerissen. (ohne Scheckenfan zu sein. Aber Strumpffan).







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auch ohne Schnee ansehnlich.


Friday, February 26, 2010

Schnee weht ...

Hejo - spann den Wagen an,
denn der Wind weht Schnee übers Land!
Hol die kleinen Pferde,
Hol die kleinen Pferde -
Hejo - spann den Wagen an .........


























Thursday, February 25, 2010

Schnee - dann doch

Nachdem niemand mehr daran glauben mochte, und ich mir zum konudagur ein quietschrosa Alpenveilchen geschenkt habe, weil der Frühling vor der Tür zu stehen schien, kam der Schnee dann doch. Letzte Nacht wehte ein Sturm weiße Massen herbei, und den ganzen Tag über schneite es, mit dem Ergebnis, daß sowohl Meistaradeild als auch Isländischkurs abgesagt wurden, weil in Selfoss vor lauter Schneemassen kein Durchkommen mehr war. Hier auf dem platten Land war es nicht so dramatisch, aber man kann auch locker vor der eigenen Haustür in tiefe Schneewehen plumpsen.

Am Fluß gab es wundervolle trompe-l'oeuils, die der schwarze Sand in den Schnee gemalt hat.







Nur die Thjorsá. Weiter nichts.





Und auf dem Rückweg war auf einmal alles blau.


Sunday, February 21, 2010

Männergeschichten

Ich kanns mir echt nicht verkneifen - es gefällt mir so gut:

Eine Frau macht einen Mann niemals zum Narren.
Se sitzt nur daneben und schaut zu wie er sich selber dazu macht.




Island in the sun

Wer mich kennt weiß, daß ich Sonntage hasse wie die Pest - alles fühlt sich noch einsamer als unter der Woche an und über allem liegt so ein blöder Familiengeruch.
Da es immer schwieriger wird, bei dem schönen Wetter Reitern auszuweichen (macht mir langsam echt was aus, hätte ich nicht gedacht), bin ich runter an die Thjorsá gewandert - ein unglaublicher, gewaltiger Fluß, und doch so klein, da ist nämlich kaum Wasser drin und auf der riesigen Freifläche toben echte Sandstürme, mitten im Winter.

Die Jungs hier kennen mich inzwischen ;-)







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Der Rest der Thjorsá versteckt sich noch ...



Sandsturm!








Ein windstilles Eckchen für das erste echte Sonnenbad des Jahres ...








Thursday, February 18, 2010

Icelandic bit - now translated

Thanks to Yvonne the article now is translated into english.

http://bilting.blog.de/2010/02/18/freedom-for-the-icelandic-tongue-8029472/

Feel free to link, forward or publish the text, if you agree with it.

Tuesday, February 16, 2010

Islandkandare - the never ending story

Aus aktuellem Anlaß habe ich mich entschlossen, den Text über die Islandstange jetzt schon zu veröffentlichen.
Wen es interessiert, der kann ihn hier nachlesen:

http://bilting.blog.de/2010/02/16/freiheit-isi-zunge-8017015/




Ich bin kein Gegner der Islandkandare.
Ich bin ein Gegner von Leuten, die sie als Aufrichter, Notbremse und Argumentationsverstärker einsetzen und aber über feines Reiten schwadronieren.

Das neue Gebiß (welches natürlich nicht neu ist, nur grad sehr in Mode kommt und wir werden uns noch wundern, wer es alles benutzen wird, weil die Wirkung so geil ist) verstößt in der Form wie es angewendet wird, für mein Auge gegen das von der FEIF propagierte welfare of the horse.

Sunday, February 14, 2010

Wahrnehmung und so

Ein schöner Gegenpol zur Kraftmeierei vom Donnerstag war das Feldenkrais-Seminar an diesem Wochenende.
Wege selber finden, Bewegungen mit geringster Kraftanstrengung auszuführen - damit war ich zwei Tage lang vollauf beschäftigt.
Und nicht nur das: der Kurs fand auf isländisch statt (die Dozentin ist aus Österreich und hat im Notfall übersetzt, aber nur ganz selten, mir war das viel zu peinlich, ich war ja die einzige Ausländerin dort) und ich habe gestaunt, wie unglaublich viel ich inzwischen verstehe, wenn jemand langsam und deutlich spricht.
Das Beschreiben von Empfindungen und Körperlichkeit im Feldenkrais ist absolut nicht trivial, und trotzdem konnte ich gut folgen und brauchte kaum Assistenz.
Leider spricht hier zuhause niemand und so wird der ganze passive Wortschatz wieder im Orkus verschwinden.

Nach Tagen des Regens dann heute morgen die Überraschung: 0 Grad, und auf dem Hellisheidipass, den ich immer wieder gerne fahre, hatte es geschneit!
(die Fotos sind mit dem handy gemacht worden, daher leider miese Qualität)









Am Nachmittag hatte schönstes Winterwetter halb Reykjavik auf die Piste gelockt - ich war entsetzt über die endlose Autoschlange, die mir aus dem sveit - vom Land - entgegenkam ... kleiner Vorgeschmack auf den Touristensommer??


Auf dem Weg nach Hause. Februar?
;-)


Thursday, February 11, 2010

Meistaradeild - die Meisterabteilung

Heute abend war ich bei meinem ersten Hallenturnier in Island. Eine von der Wirtschaft gesponsorte Serienveranstaltung, die vor zwei Wochen mit basics und trail begonnen hatte und heute nun die Viergangprüfung präsentierte.
Viergangprüfung ist für dne Zuschauer anstrengend, weil das langsame Tempo Tölt allzuoft ein Offenbarungseid über falsches oder unzureichendes Training ist. Trotzdem war es ein interessanter Abend.
Die neue Ölfusshalle von Ingolfshvoli ist ein schicker event-Platz, sicher 80 Meter lang, mit hölzernen Tribünen, die noch nach Harz riechen. In der Vorhalle befindet sich ein lounge-ähnlicher Bereich, wo rudimentäre Gastronomie betrieben wurde - abgedunkelt und eigentlich gemütlich. Kein Vergleich zum kalten Gemäuer von Rangahöllin in Hella.
Wir kamen keine Minute zu früh - die Ränge waren bis auf den letzten Platz besetzt, ständig drängten sich Nachzügler über die Tribüne, und die deutsche Feuerpolizei hätte angesichts des Sitzchaos Schnappatmung bekommen.




Bis auf wenige Ausnahmen war das langsame Tölttempo keine Freude - man sah zusammengezogene Pferde, stramme Zügel, feste Fäuste, Islandkandaren auf Anschlag und kaum ein Pferd atmete richtig. Welche trügerische Erleichterung, als sie losgelassen wurden und zu harter Rockmusik in wahnwitzigem Tempo um die Kurven flitzten!
Hruni frá Breidumörk, hochbewerteter Hengst aus dem Osten, hatte einen schlechten Tag oder auch nur einen schmerzenden Reiter weit hinten im Kreuz - seine Darbietung wurde mit zwei roten Karten und zwei weißen Karten (Vetcheck) geahndet.
Ich habe mich gefragt, warum der Reiter Runde um Runde weiterrollen und rennen und lahmen ließ - ob er wirklich glaubte daß sich bei seiner kreativen Reitweise in der letzten Runde noch was verbessert?
Echtes horsemanship wäre gewesen, einfach abzusteigen und diese Prüfung zu beenden. Das hätte ihm sicher mehr Applaus eingetragen und das Pferd geschont.
Auf mich hat Hruni den Eindruck eines Pferdes mit großen Schmerzen gemacht.



Ansonsten waren es durchweg gute Pferde mit viel Material und Lauflust, beileibe nicht alle gut geritten. Dennoch trug beinah jedes Pferd die Islandkandare im Maul, zwei Drittel davon die neue Stange mit "Zungenfreiheit" - eine besonders brutale Variante, über die ich noch öffentlich schreiben werde.
Anlehnungsprobleme, Wehrigkeit gegen Handeinwirkung, viel zu enge Ge-Haltung, Kopfschnicken und Einrollen - dasselbe Bild wie in Deutschland - überall wird vor allem mit der Hand und mit Druck geritten.
Die auf Stangenkandare gerittenen Pferde wirkten fast alle wie im Schraubstock, zum Teil saß das Sperrhalfter recht eng und man versteht warum es "Sperr-Halfter" heißt.



Mein persönliches Highlight war Hinrik Bragasson auf Náttar frá Thorláksstödum (nicht auf dem Foto).
Er überzeugte mich durch elegante und im Vergleich feine Reitweise, er saß hervorragend auf dem Pferd, als beinah Einziger kommunizierte er mit seinem Pferd, sodaß es auf Paraden tatsächlich von hinten nach vorne zum halten kam, er löste zwischendurch in sauberem Schulterherein, bestach durch einen raumgreifenden Schritt und es gab kaum etwas an den beiden auszusetzen. Von Prüfung zu Prüfung wurden sie besser.
Leider reichte es nur für einen 4. Platz - immerhin.
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Siegerinnen in einer schwierigen Endausscheidung von 7 (!) Reitern wurden zwei Damen: Hulda Gustavsdottir auf Kjudi frá Kirkjuferjuhjáleigu überzeugte mich nicht, ihr allzu isländischer Reitstil (extrem vorwärts, Sattel extrem weit hinten) ist für das europäische Auge schwer zu ertragen.
Lena Zielinski zeigte mit der vordergründig sauber gerittenen Gola frá Thjórsárbakka ein sprudelndes, flüssiges, taktsicheres Pferd, welches jedoch im Schritt mal mehr, mal weniger lahmte. Nach dem starken Tempo, welches zum Sieg verhalf, lahmte es stärker.
Nur ein Richter bemerkte es in der Vorausscheidung und richtete kaum nennenswert herunter.
Womit der Sieg ziemlich schal schmeckt - ich mag keine lahmen oder zügellahmen Pferde auf dem Siegertreppchen.







Die Stimmung in der Halle zum Schluß war großartig, nicht zuletzt durch Musikauswahl und Getränkeangebot. Die Isländer können ihre Lieblinge feiern, und man ist sehr geneigt, beiseite zu schieben, daß dies eigentlich ein riesiges Werbeevent der Wirtschaft ist.




In zwei Wochen findet der "slaktaumatölt" statt - der Tölt am durchhängenden Zügel.
Das Tricksereievent - oder der Tag der echten Naturtölter.

... ein langer ruhiger Fluß ...

Schon vor Weihnachten hatte ich versucht, die Thjórsá zu erreichen, der größte Fluß Islands, der quasi vor der Haustür liegt. Leider versanken Herr Scheck und ich damals im Sumpf und wir verschoben unseren Ausflug.
Vorgestern nun haben wir es endlich zum Fluß geschafft - es war ein denkwürdiger Ausflug, weswegen das Kameratema ihn heute nachgestellt hat. Herr Scheck hat durchaus seinen eigenen Kopf. Weswegen er mir ja so gut gefällt ;-)

Hier also befand sich einst der Sumpf. Nun ist er zugefroren, was das Überqueren nicht einfacher macht. Sagt Herr Scheck.
Die kleine Mini-Eisfläche. Das schaffen wir doch!
Denkste.




Eis ist gefährlich, sagt Herr Scheck.
Aber da kann man doch mit einem Schritt drübergehen.
Eis ist gefährlich, sagt Herr Scheck. Man darf nicht über Eis gehen. Eis ist gefährlich. Und friert ins Seil gehängt fest.


Ich begreife schnell wenn ich verloren habe, und bevor ich mein Gesicht verliere indem ich mich unproduktiv lächerlich mache, mache ich mich lieber konstruktiv lächerlich, zerschlage das gefährliche Eis zu unseren Füßen und räume es beiseite, bis man den Sandboden sehen kann.
Na bitte, sagt Herr Scheck. Geht doch. Das ist nicht mehr gefährlich.
Und folgt mir anstandslos durch den schwarzen Sand.
Und dann liegt sie endlich vor uns - die Thjórsá.






Was wie ein wundervoller Reitweg aussieht (wenn man denn reitet, was ich nicht tu), endet leider nach knapp 50o Metern an einem Zaun. Wie beinahe alles hier in Island.
(den Zaun könnte man vielleicht öffnen, leider liegt das Tor in einer riesigen gefrorenen Pfütze. Versuch es gar nicht erst, sagt Herr Scheck. Eis ist ... du weißt schon)
Macht euch also frei von eurer Vorstellung von grenzenloser Freiheit.
Island ist allenfalls feldwegefreies Zaunland.




Herr Scheck am Ziel unserer Träume.
Hier oben missfällt ihm nicht das Eis, sondern meine Kamera.
Kameras sind gefährlich, sagt Herr Scheck. Sie gucken einen immerzu an. Und manchmal beißen sie.
Da Herr Odin ähnliches auch gelegentlich äußert, bin ich geneigt, den beiden Weisen aus dem Wikingerland Glauben zu schenken ...





Ich muss wohl nicht erwähnen, daß Herr Scheck auf dem Rückweg über Gräben sprang, über Eis und gefrorenen Boden lief, und mit nichts ein Problem hatte.
Das ist ja auch der Rückweg, sagt Herr Scheck und macht einen Kragen, damit er neben mir schicker aussieht.
Wir kriegen nämlich Gesellschaft: die Fohlen vom Nachbarn:




So hübsch muss man erst mal werden. :-)



Tuesday, February 9, 2010

Pferde - Geschichten

Heute gabs eine kleine Lehrstunde über Pferde und wie sie in eine Gruppe gehen. Fast wie bei den Menschen - naja, nur anders.
Der "Neue" durfte also heute zu den anderen auf den Paddock. Hier in Island wird kein großes Gedöns mit Eingewöhnen gemacht - er hatte drei Tage Schonfrist, und heute gings zur Sache.
Vom Stamme der Macker und von seinem Besitzer und mir besonders geliebt und verwöhnt, stolzierte er siegessicher durch das Tor, ließ sich von der freundlichen Meute beschnüffeln ... und packte dann ein Pferd nach dem anderen mit einem herzhaften Biß in den Mähnenkamm, um es dergestalt eine lange Runde über den Paddopck zu schleifen - bis das Pferd winselnd um Gnade bettelte. Oder - wie mein Herr Scheck - sich wehrte.
Wehrige Geger werden auf morgen verschoben - heute erledigte der Schwarze erst mal den Kleinkram.
Klopfte sich danach den Staub von den Hufen. Strahlte mich an "wiewarich?"
Da kommt ein älterer Herr des Wegs, den er ganz übersehen hatte. Der steht immer abseits, hält sich aus allem raus und döst sich durchs Leben, wenn er nicht geritten wird.



Der Macker hatte keine Chance - er musste spielen, ob er wollte oder nicht. Unser vierbeiniger Rattenfänger von Hameln spielte zum Tanz auf, offenbar der Überzeugung, man habe ihm ein neues Spielzeug in den Paddock gelegt, und er zupfte und zwickte und biß und ärgerte und zwackte und hüpfte *ichkannhöhersteigen - kommdochkommdoch*



bis der Macker am Ende völlig erschöpft und verschwitzt in der Ecke stand und kaum wusste wie ihm geschehen war. Heute Nacht wird er sicher froh um sein Separée im Stall sein, und ich bin gespannt, ob er sich das morgige date mit Herrn Scheck noch mal anders überlegt.

Sunday, February 7, 2010

Eis in Eisland

Ich war heute auf einer kleinen Verkaufspferdeschau. Nur 12 kleine Geradeauspferde auf gebogener Linie, manches fiel über seine eigenen Füße, weil der Kopf auf einmal in eine andere Richtung sollte ... sie taten mir leid, die kleinen Pferde, die nachher fast alle klatschnass in ihren Boxen standen.
Wer sich hier ein Pferd aussucht, muss lebensmüde sein - oder völlig angstfrei. Diese Reitweise ist nichts für Angsthasen und es ist fraglich ob so trainierte Pferde verstehen daß man auch langsam laufen kann.
Die Preise bewegten sich zwischen 800.000 und 1.500.000 ISK - (5000 - 8500 EUR) - bei den meisten Pferden würde sich der Preis in Deutschland rein aktionsbedingt verdoppeln, wobei sich nur Dumme von Aktion blenden lassen.
Oder von einem dicken Vatersnamen. Die Stute aus Glampi frá Vatnsleysu, dem berühmten Lampenaustreter mit der ataxischen Bewegungsstörung zeigte in den Übergängen deutlich, daß ihre Aktion keinesfalls normal sondern herbeimanipuliert war. Jedesmal wurde sie zu einem erschöpften kleinen Wuselpony für drei, vier Tritte, bevor der nächste Kick zum Beine-hochreißen kam.
Insgesamt hässliches Reiten - ich war froh daß es nach einer Stunde zuende war.



Da war es am Urridafoss weitaus sehenswerter. Es ist in Island derzeit nicht selbstverständlich,. Eis zu finden (im Gegensatz zu Deutschland) - aber die Wasserfälle sind schon länger Eisparadiese.
Urridafoss ist der Wasserfall, der das meiste Wasser in Island transportiert. Er liegt an der unteren Thjórsá und man kann nur hoffen, daß die unersättliche Energiegier ihn nicht in ein hässliches Kraftwerk umwandelt. Pläne dazu gibt es - aktuell hat die Umweltministerin mal wieder welche gestoppt.
http://www.icelandreview.com/icelandreview/deutsch/nachrichten/?cat_id=66878&ew_0_a_id=357465













Saturday, February 6, 2010

A song for Norway

.. erlebte ich heute abend aus isländischer Sicht.
Söngvakeppni 2010 war ein besonderer Spaß, weil es was über Nationen aussagt. Wo in Deutschland entsetzlicher Schmalz oder alberner Ulk regiert, haben die Wikinger einfach nur Spaß und kein Problem damit, sich in der Vorstellung ungekünstelt zu präsentieren - was fast noch der größere Spaß an der Sache war.

Ob es der dicke abrockende Fischer war, der nachts mit seinem Sohn einen Kabeljau aus dem Wasser zieht, oder der leckere Maler, der in jedem dritten Satz betont, wie stolz er ist, ein Isländer zu sein - die bekifften (?) Nackte-Füße-Groover oder eine Männergruppe, die sich im Wellnessbad in Bademantel und grüner Gesichtsmaske interviewen lässt ... oder Hera, die sich von der Kamera zum Zahnarzt begleiten lässt.
Jeder nahm sich ernst ohne rumzufaken. (ok, die Nacktfußgroover sind sicher nicht so harmlos wie sie tun).
Wie sich die beiden Moderatorinnen in ihren Walkürenkleidern gefühlt haben, vermag ich nicht zu beurteilen - Walküre schien das Motto dieses Songcontest zu sein. Vielleicht durfte ein isländischer Modedesigner sich verwirklichen.
Störend wirkte bei allen wallend gewandeten Damen nur die entgleiste Haarspraydose des Hairstylisten.

Die Musik war dann eurovisions-erwartungsgemäß Softeis mit Sahne, hier und da ein wenig bunte Farbe oder Erdbeersauce fürs Herz.
Mein Favorit war dieser hier:
http://dagskra.ruv.is/songvakeppni_english/songs/one_more_day_jogvan_hansen/
und immerhin wurde der Maler Zweiter. Der Texter des Songs ist übrigens ein Sohn des berühmten Gestüts von Saudárkrókur - und hat nicht das geringste mit Pferden zu tun.

Diese in Schlafanzughosen musizierenden Gebrüder werden mit Sicherheit der nächste Ohrwurm auf allen Radiostationen:
http://dagskra.ruv.is/songvakeppni_english/songs/gledi_og_glens_hvanndalsbraedur/
Musik ist vor allem Spaß:
http://dagskra.ruv.is/songvakeppni_english/songwriters/rognvaldur_rognvaldsson_gledi_og_glens_e/

Siegerin wurde die in ein phantasievolles Hauszelt im Walkürenstil gekleidet Hera Björk Thórhallsdóttir - leider nicht die Schönste, dafür die beste Stimme des Abends. Und ich grübelte, worum es beim European Songcontest eigentlich noch mal genau ging.
Bestes Lied?
Beste Performance?
Schönste Sängerin?

Na, warten wir den Mai ab, wenn wieder leichtbekleidete aserbaidschanische Prinzessinnen den Telefonfinger einfach verzaubern .... ;-)
Uneins bin ich mir noch darüber, ob ich die CD kaufen soll. Zumindest beim Putzen hilft solche Musik enorm ...

Wednesday, February 3, 2010

Eis - und sonst nichts

Das Vergessen ging noch eine Weile weiter - ich vergaß meinen neuen Badeanzug im Schwimmbad, und das Duschgel, und das Licht im Auto ... auch. Aber seitdem ist Ruhe. Gestern gelang ein Lammfilet so zart, daß es im Mund zerfiel, und eine neue Idee für meine Geschichte ist mir auch eingefallen.
Ich bin wohl angekommen.
Wer sich fragt, was das ist, was mich hier im öden Nichts so ruhig macht =>